Transkranielle Pulsstimulation – auch andere Indikationen werden in Zukunft behandelt werden können

Transkranielle Pulsstimulation – Eine Therapie-Option mit Zukunft

Auch andere Indikationen sollen künftig mit Stoßwellen behandelt werden können

Auch andere, vermutlich bzw. logischerweise alle neurodegenerativen Erkrankungen, werden in Zukunft gemäß Experten mit der Transkraniellen Pulsstimulation behandelt werden können. Doch für jede einzelne Indikation (Krankheit) muss eine eigene Einzelzulassung erwirkt werden. Dies dauert meist viele Jahre, ist an strenge klinische und bürokratische Richtlinien gebunden – und kostet natürlich sehr viel Geld.

Alzheimer-Therapie - Morbus Parkinson - Off-Label - Prof. Dr. med. Musa Citak

Morbus Parkinson: Bereits jetzt gut begründet und als „Off-Label-Use“-Anwendung verfügbar

Im wissenschaftlichen und klinischen Bereich arbeitet man seit mehr als 10 Jahren auch bei Morbus Parkinson sehr erfolgreich mit Stoßwellen. Auch steht eine randomisierte, doppelblinde und placebo-kontrollierte Studie derzeit vor ihrem Abschluss, die dementsprechend zu einer weiteren Einzelzulassung zur Behandlung von Parkinson führen wird bzw. kann.

Das deutsche Arztrecht kennt den Heilversuch unter ärztlicher Verantwortung. Wir niedergelassenen Ärzte können daher bereits jetzt Parkinson als sog. „Off-label-Use“-Therapie nach eigenem Ermessen durchführen. Unter „Off-label-use“ versteht man in der Medizin, dass man ein Medikament oder ein Therapieverfahren bei einer anderen Indikation (einem anderen Krankheitsbild) einsetzt, für das das Präparat/die Therapie keine oder noch keine eigene Zulassung hat. Dies ist übrigens Alltag in jeder medizinischen Praxis, denn viele Medikamente oder Therapien werden  – aus vorgenannten Gründen: Zeit, Geld, Bürokratie – generell nicht für alle Indikationen zugelassen, für die sie eigentlich geeignet wären.

Transkranielle Pulsstimulation – ein Ausblick in die Zukunft

Nach aktuellen Forschungskriterien und anhand der Wirkweise der Stoßwellen stehen auch weitere Indikationen wie Zustand nach Schlaganfall, Polyneuropathien, Multiple Sklerose und andere systemische Hirnerkrankungen bis hin zu strukturellen Schäden des zentralen Nervensystems, also Querschnittslähmungen, auf der Liste der Möglichkeiten der Transkraniellen Pulsstimulation. Darüber hinaus sind neurodegenerative Erkrankungen nach einer SARS-CoV-2-Infektion, also bei sog. Long-Covid- und Post-Covid-Erkrankungen derzeit Gegenstand intensiver Untersuchungen – mit sehr vielversprechenden Ergebnissen.

In den von Prof. Dr. med. Musa Citak geführten Praxen bieten wir die Transkranielle Pulsstimulation derzeit bei Parkinson-Erkrankungen sowie bei neurodegenerativen Symptomen bei Long-Covid- und Post-Covid-bzw. sogenannten Neuro-Covid-Erkrankungen als „Off-Label-Use-Therapie“ an.